Einblick in die Welt der Tierosteopathie
Willkommen auf dem Blog von "Cubits Mountain Osteo" - tierosteopathie-schwallungen.de! Hier teile ich, Nadine Kirchner, Einblicke in meine Arbeit als Osteopathin für Pferde und Hunde. Entdecken Sie, wie eine ruhige und individuelle Herangehensweise Tieren zu mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden verhelfen kann.

Mehr als nur Handauflegen: Die Kunst der Beobachtung
Meine Arbeit ist geprägt von Ruhe, Empathie und einer individuellen Herangehensweise. Es geht nicht darum, möglichst viele Techniken anzuwenden, sondern darum, präzise und achtsam auf jedes Tier einzugehen. Ich beobachte genau, wie eine osteopathische Behandlung dem Patienten hilft und welche Fortschritte erzielt werden.

Alltagsfragen klären: Was Tierosteopathie wirklich bedeutet
In meinen Blog-Beiträgen möchte ich häufig gestellte Alltagsfragen rund um die Tierosteopathie beantworten. Viele denken, es sei nur "Handauflegen", doch tatsächlich steckt dahinter ein tiefgreifendes Verständnis für die einzelnen Strukturen des Körpers. Ein Therapeut muss sich intensiv in die Materie einarbeiten, um Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Tieres zu aktivieren.

Ihr Tier in besten Händen: Meine Philosophie
Ich nehme mir die nötige Zeit für jedes Tier und betrachte es ganzheitlich. Mein Ziel ist es, Ihnen zu zeigen, wie wichtig diese individuelle Herangehensweise für den Erfolg einer Behandlung ist und wie sehr sie zum Wohlbefinden Ihres Tieres beiträgt. Folgen Sie meinen Beiträgen, um mehr über die sanfte Kraft der Osteopathie zu erfahren und wie sie Ihrem geliebten Vierbeiner helfen kann.
Neueste Nachrichten
Osteopathische Begleitung eines Hundes mit Epilepsie
Kürzlich durfte ich einen besonderen kleinen Patienten in meiner Praxis begleiten: einen 7,5-jährigen Dackelrüden mit diagnostizierter Epilepsie und bestehender Herzerkrankung.
Bereits zu Beginn der Behandlung zeigte sich, wie sensibel neurologisch belastete Hunde häufig reagieren. Der kleine Patient war zunächst sehr skeptisch und zeigte deutliche Abwehrreaktionen. Mit ruhigem, angepasstem Arbeiten konnte er jedoch zunehmend Vertrauen fassen und entspannen.
Gerade bei epileptischen Patienten steht für mich nicht das „Korrigieren“ einzelner Strukturen im Vordergrund, sondern die Unterstützung des gesamten Nervensystems. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Spannungen zu regulieren, den Körper zu entlasten und die Selbstregulation bestmöglich zu fördern.
Im Rahmen der Behandlung zeigten sich deutliche Spannungen:
- im Bereich der Diaphragmen,
- der rechten Schulterregion,
- sowie im viszeralen Bereich, insbesondere rund um die Nierenregion.
Zusätzlich bestand eine ältere Problematik im Bereich der rechten Schulter. Bereits im Welpenalter war es dort durch einen Zusammenstoß mit einem größeren Hund zu einer Verletzung gekommen. Solche frühen Traumata können langfristige Kompensationsmuster im Bewegungsapparat verursachen und den gesamten Körper beeinflussen.
Besonders spannend war dabei die Beobachtung, dass die sichtbare Spannung nicht zwangsläufig die eigentliche Ursache darstellen muss. Häufig entstehen über Jahre komplexe Ausweich- und Belastungsmuster, die sich auf andere Körperregionen übertragen.
Gerade bei Hunden mit neurologischen Erkrankungen arbeite ich deshalb besonders sanft, reizarm und individuell angepasst. Zum Einsatz kamen in diesem Fall unter anderem kraniosakrale sowie viszerale Techniken, ergänzt durch vorsichtige parietale Behandlung.
Nach der Behandlung ist Ruhe besonders wichtig. Viele Hunde zeigen in den darauffolgenden Tagen ein erhöhtes Schlafbedürfnis, da der Körper beginnt, die gesetzten Reize zu verarbeiten.
Die Osteopathie ersetzt bei Epilepsie selbstverständlich keine tierärztliche Betreuung oder notwendige Medikamente. Sie kann jedoch unterstützend dazu beitragen, Spannungen zu reduzieren und den Organismus ganzheitlich zu begleiten.
Ich freue mich darauf, den kleinen Patienten weiterhin auf seinem Weg begleiten zu dürfen.